Breitensport

„Richtig“ Tanzen als Hobby

„Breitensport“ bezeichnet die Alternative dazu, eine Sportart intensiv und leistungsorientiert zu betreiben. Er ist also quasi das Gegenteil von „Leistungssport“ und richtet sich an all jene, die ein sportliches Hobby ohne enormen Aufwand ausüben möchten.
Wir bieten Paaren, die gerne „richtig“ tanzen wollen, die Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse im sportlichen Rahmen und unter professioneller Leitung zu verbessern. Worum es geht, ist nicht primär der Wettkampf, sondern der Spaß daran und die Freude über den persönlichen Fortschritt.

All jene, die mehr wollen, als sich bloß am nächsten Ball nicht zu blamieren, die spezielle Schuhe zum Tanzen kaufen und sich Gedanken über Schritte und Figuren machen, haben den ersten Schritt in Richtung Breitensport bereits geschafft.

In unserem Breitensport Einsteiger Training geht es vorrangig um Grundschritte und Grundtechnik, wie man sie auch in der Breitensport-Klasse benötigt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Im Breitensport Intermediate Training stehen weiterführende Figuren und Kombinationen in den 8 Tänzen der D-Klasse am Programm sowie Führungstechnik. Gewisse Vorkenntnisse sind dabei erwünscht.
Notwendig sind Vorkenntnisse im Breitensport Hobby Training, wo es um fortgeschrittene und komplexe Figurenfolgen, Technik und Körperbewegung geht.

Unsere Breitensportler betreuen:

Maya Pratl
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Alex Poschgan
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Für Paare oder ohne Partner

Wir bieten verschiedene Breitensporteinheiten an:

  • für alle Niveaus
  • für Paare oder ohne Partner

Die Einheiten am Dienstag sind vor allem für Paare vorgesehen: Für Einsteiger, die die ersten Erfahrungen im Tanzsport machen möchten, und für Fortgeschrittenere, die ihre Kenntnisse weiter vertiefen wollen.

Für Damen oder Herren ohne Partner bieten wir das Latin Single Training am Freitag an. Hier wird nicht mit Partner, sondern gemeinsam in der Gruppe getanzt. Diese Einheiten sind für alle Breitensport-Niveaus geeignet. Es werden dabei „echte“ Figuren trainiert, die auch im Paartanz vorkommen. Damit wird für jeden, der es möchte, die Grundlage gelegt, zu Breitensport und Tanzsport mit Partner zu wechseln.

Der Unterschied zwischen Tanzschule und Tanzsport

Wer gerne tanzt und besser darin werden möchte, geht üblicherweise regelmäßig in eine Tanzschule. Tanzschulen sind zumeist bemüht, ihren Kunden abwechslungsreichen Unterricht zu bieten und sicherzustellen, dass sie Spaß am Tanzen haben. Dementsprechend sind die Einheiten meist Figuren-konzentriert, und die Tanzlehrer beschäftigen sich hauptsächlich mit Schritten. Technik und Haltung werden zwar unterrichtet, meist liegt aber kein Fokus darauf. Denn neue Figuren(folgen) zu lernen, macht mehr Spaß, und solange man sich (fast) nur auf die Füße konzentrieren muss, ist man auch nicht so schnell überfordert.

Der Ansatz im Tanzsport ist ein anderer: Wir finden, dass man mit dem Körper tanzt und nicht nur mit den Füßen. Deshalb versuchen wir in Trainingseinheiten aller Niveaus, die Schritte sehr bald und sehr bewusst mit der korrekten Haltung und Körperbewegung zu kombinieren. Das ist einerseits für die Optik nützlich – ein aufrecht stehendes Tanzpaar, das sich gemeinsam bewegt, sieht viel hübscher aus. Andererseits ist es auch für den Körper gut, wenn er Bewegungen auf eine Art ausführt, die ihn gleichmäßig und kontrolliert beansprucht, auch weil das generell helfen kann, Haltungs- und Gelenksschäden vorzubeugen.

Wir finden es wichtig – vor allem, wenn man viel Zeit damit verbringt – nicht “irgendwie” zu tanzen, sondern zu lernen, wie es “richtig” geht.

Wettkämpfe für Hobby-Tänzer

Wie auch in anderen Sportarten, gibt es beim Tanzen ebenfalls die Möglichkeit, sich zum Spaß mit anderen Hobby-Sportlern zu messen – etwa vergleichbar mit dem Rennen am Ende einer Skisport-Woche. Ziel dahinter ist, den Zugang zum sportlichen Wettbewerbsgedanken auch jenen zu ermöglichen, die diesen Sport nur als Hobby betreiben. Gerne unterstützen wir unsere Paare dabei, sich bei Turnieren mit anderen Hobby-Tänzern zu messen – genauso wie in anderen Sportarten ist das aber natürlich keine Pflicht.